Hallentest in Groß-Gerau
Sven und ich sind am 13.12.2005 in die Halle nach Groß-Gerau gefahren. Dort
war die Lüftung eingeschaltet und wir konnten das Gebläse mit den Auswirkungen
auf unseren Sport testen. Der Boden war in einem schönen Weinrot gehalten. Die
Wände sind grau und die Scheiben sind aus Milchglas. Somit ist die Blendung im
Sommer bestimmt nicht so stark. An der Wand zu den Umkleiden hängt ein Galgen
herunter, an dem die Ringe zum Turnen angebracht sind. Mein erster Schlag ging
direkt gegen den Balken und fiel in der Mitte des Feldes wieder runter. Ein
übles Hindernis, welches wir hoffentlich nicht in Ginsheim kriegen werden. Bei
der Lüftung gibt es eine Sommer- und eine Winterstellung der Gebläsedüsen. Im
Winter bläst die Luft schräg nach unten, um warme Luft in Bodennähe zu bringen.
Im Sommer stehen die Düsen nach oben gerichtet, um die kühle Frischluft in die
Halle zu bringen. Die Düsen standen bei unserem Test auf der Winterstellung.
Sobald der Ball auf dem Feld unter den Düsen als Clear geschlagen wurde und
durch die Düsenstrahlen flog, war eine starke Ablenkung ersichtlich. Diese stört
den annehmenden Spieler so, dass wir auf dem Feld nicht spielen können. Ein
Vorschlag ist, der allerdings noch getestet werden müsste, die Düsen für den
Spielbetrieb im Winter auf Sommerstellung umschalten und nach dem Spielbetrieb
wieder zurück auf die Winterstellung umstellen. Damit wären alle 9 Felder
spielbar, bis auf die Hindernisse in der Flugbahn. Auf den Feldern weiter weg
von den Düsen ist keine Abweichung mehr spürbar. Es betrifft also 2/3 der Halle
(3 von 9 Felder).
Bei dem Test waren die Frau Eichhorn von der Firma PBR Planungsbüro Rohling
AG und Herr Leickenbach von der Firma Messner anwesend.
Bericht von Alexander Liebscher